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Leitbild der Pädagogischen Hochschule Weingarten

Selbstverständnis und Auftrag

Die Pädagogische Hochschule Weingarten versteht ihren Auftrag im Angebot wissenschaftlicher Studiengänge für Bildungsberufe. Die berufsbezogene Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern als auch die Qualifikation von Studierenden für bildungs- und beratungsbezogene Berufsfelder sind die Kernkompetenzen der Pädagogischen Hochschule. In Ergänzung dazu stehen Lehren und Lernen im Mittelpunkt ihrer Forschung, mit der sie als wissenschaftliche Hochschule zum nationalen und internationalen Bildungsdiskurs beiträgt. Die Hochschule sieht ihre Ziele in einer innovativen und nachhaltigen Bildung der Studierenden. Im Sinne einer lernenden Organisation will die Hochschule durch kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer Strukturen und Prozesse sowohl den Fortbestand der Einrichtung am Standort sichern als auch erworbene Qualität und Ansehen in Lehre und Forschung erhalten, nutzen und mehren. Zur Erreichung ihrer Ziele setzt sie Instrumente der Qualitätssicherung ein. Sie pflegt eine Kultur, die von gegenseitiger Achtung, Chancengleichheit, Kooperation, Leistungsbereitschaft und Transparenz geprägt ist und dem Frieden dient. Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sieht die Hochschule als unverzichtbar an. Die Pädagogische Hochschule Weingarten versteht sich dabei als eine bildungswissenschaftliche Universität mit regionaler, nationaler und internationaler Orientierung und Ausrichtung. Wesentliche Mittel der kontinuierlichen Fortentwicklung stellen die Stärkung und der Ausbau intra- und interdisziplinärer Vernetzungen dar.

Lehre und Studium

Eine angemessene Betreuung der Studierenden soll es diesen ermöglichen, das Studium zügig und erfolgreich zu absolvieren. Die Lehrenden verpflichten sich, ihre Lehrziele transparent zu machen und die zu erreichenden Kompetenzen und Standards darzustellen. Studierende können die für ihr Berufsfeld erforderlichen Kompetenzen erwerben und werden zum Selbststudium befähigt. Die Pädagogische Hochschule verpflichtet sich zu regelmäßigen vergleichenden Lehrevaluationen mit dem Ziel einer Optimierung der Lehrveranstaltungen. Von den Studierenden werden ein leistungsorientiertes Studium, der ernste Wille zur Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Fragestellungen sowie die Bereitschaft erwartet, ein Studium für Bildungsberufe stets auch als Persönlichkeitsentwicklung zu sehen. Die Hochschule pflegt die Beziehungen zu ihren Absolventinnen und Absolventen und unterbreitet ihnen Angebote über das Studium hinaus. Die Hochschule will ihr Spektrum an Studiengängen erweitern und baut BA- und MA-Studiengänge grundständig und im Weiterbildungsbereich auf.

Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs

Das Forschungsprofil der Pädagogischen Hochschule Weingarten ergibt sich aus Fragestellungen der bildungswissenschaftlichen Forschung sowie den fachwissenschaftlichen Themen der schulischen und außerschulischen Studiengänge. Die Zentren bündeln Forschungsaktivitäten und entwickeln ihr Forschungsprofil interdisziplinär. In Forschungs-, Entwicklungs- und Beratungsprojekten kooperieren die Zentren mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft sowie Gesellschaft und werben Drittmittel ein. Die Zentren fördern einen qualifizierten und verantwortungsbewussten akademischen Nachwuchs. Sie verpflichten sich, hierfür geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen und Promotionen und Habilitationen zu unterstützen. Studierende werden in Forschungsprojekte einbezogen.

Kooperationen

Die Pädagogische Hochschule Weingarten vernetzt sich regional, national und international. Sie fördert den weltweiten Austausch von Studierenden sowie Dozierenden. Besonders enge Partnerschaften pflegt sie im Rahmen der Internationalen Bodenseehochschule, in der sie sich auch für einen kontinuierlichen Wissenstransfer einsetzt, sowie in der Region, der sie sich in besonderer Weise verbunden weiß.

Leitung und Verwaltung

Das Rektorat leitet und führt die Hochschule aufgrund der in einem Struktur- und Entwicklungsplan klar formulierten Strategie. Es vertritt das mit dem Hochschulrat entwickelte Profil in der Öffentlichkeit. Die Hochschulangehörigen werden über die Gremien in die Entscheidungsfindung einbezogen und beteiligen sich verantwortlich an der Umsetzung des Beschlossenen sowie an der Evaluation des Erreichten. Das Rektorat verpflichtet sich für hinreichende Informationen zur Entscheidungsfindung und Transparenz der getroffenen Entscheidungen zu sorgen. Die Verwaltung und die Betriebseinheiten unterstützen in einfach geregelten Abläufen zeitgerecht Leitung, Forschung und Lehre mit angemessenen, transparenten und benutzerfreundlichen Dienstleistungen.